CSU München · Action Plan 2026–2030

Mehr Teilhabe. Mehr Bayern. Mehr CSU.

Der Münchner Internationale Stammtisch ist die Plattform für Münchnerinnen und Münchner mit internationaler Biografie, die sich konservativ, weltoffen und bürgerlich verstehen — und die in der CSU dieselben Karriere- und Gestaltungschancen haben wollen wie alle anderen.

Wie wir entstanden sind

Der Münchner Internationale Stammtisch wurde 2024 im Zuge der Auflösung des CSU-Arbeitskreises Migration und Integration (AK MIG) gegründet. Als Gründerinnen und Gründer kamen fünf Persönlichkeiten zusammen, die das Anliegen aus unterschiedlichen Richtungen tragen — hier in alphabetischer Reihenfolge: Serdâr Duran, Dr. Sasan Harun-Mahdavi, Nima Lirawi, Mursal Noorzai und Dr. Thomas Prüm. Serdâr, Sasan, Nima und Mursal gehörten dem Ende 2023 aufgelösten AK MIG an und bringen zugleich ihre Funktionen im Münchner Migrationsbeirat (benannt und gewählt, seit 2023), im Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt sowie in den internationalen Communities der Stadt mit; Thomas Prüm ergänzt den Kreis als CSU-Mitglied mit kommunalpolitischem und juristischem Hintergrund. Aus der gemeinsamen Überzeugung, dass die Auflösung des AK MIG keine inhaltliche Lücke hinterlassen darf, wurde mit dem Stammtisch eine offene, niederschwellige Plattform innerhalb der CSU München geschaffen — als Brücke zwischen Partei, Migrationsbeirat und den internationalen Communities der Stadt.

Aus dem Konzeptpapier 2024 wurde die strategische Positionierung 2025 und schließlich der Action Plan 2026 für den Zeitraum 2026–2030 — und damit die inhaltliche Grundlage dieser Webseite.

Erfolg 2026 — Brückenfunktion und Präsenz im Wahlkampf. Bei der Münchner Kommunalwahl 2026 haben wir über unsere Brückenfunktion und unsere Präsenz in den internationalen Communities — gemeinsam mit unserem CSU-Oberbürgermeisterkandidaten und den Stadtratskandidatinnen und -kandidaten — sichtbar zu einer höheren Beteiligung der Communities an der Wahl der CSU-Kandidaten beigetragen. Das deutlichste Beispiel: Nihat Demir konnte auf der CSU-Stadtratsliste um elf Plätze nach vorne gehäufelt werden — und sitzt seither als erstes Mitglied aus dem Umfeld des Stammtischs im Münchner Stadtrat. Darüber hinaus haben es einige Mitglieder aus dem Kreis des Stammtischs in Bezirksausschüsse geschafft. Mehr zu unseren Erfolgen.

Worum es geht

Über uns

Vision, Mission und Leitbild

Bis 2030 ist die CSU die Partei, in der sich Menschen aus allen Teilen Bayerns und der Welt politisch beheimatet fühlen — und der Internationale Stammtisch der anerkannte Motor dieser Entwicklung. International und bayerisch, konservativ und weltoffen, leistungsorientiert und sichtbar.

Mandatsträger

Wer aus unserem Umfeld politisch verantwortet

Stadträtinnen und Stadträte, Bezirksausschuss-Mitglieder und weitere Mandatsträger der CSU München, die der Arbeit des Stammtischs verbunden sind oder sich von uns ansprechen lassen — eine offene Liste, kein „Ausländer-Stempel".

Action Plan

Strategie & Handlungsplan 2026–2030

Fünf operative Handlungsfelder: politische Teilhabe und Kandidatenpipeline, Mitgliedergewinnung und Bindung, Sichtbarkeit und Kommunikation, Vernetzung sowie inhaltliche Themen und Positionen. Mit messbaren Zielen für 2028 und 2030.

Mitmachen

Wir suchen Mitstreiterinnen und Mitstreiter

Sie sind in München zuhause, haben eine internationale Biografie und teilen christlich-soziale Werte? Werden Sie Teil unseres monatlichen Stammtischs — als Mitglied der CSU oder zunächst als interessierter Gast.

Ausgangslage und Key Facts

Die gesellschaftliche Realität hat die politische Repräsentation längst überholt. Bayern und vor allem München sind international. Eine Partei, die Volkspartei bleiben will, muss diese Realität in ihrer eigenen Struktur abbilden.

18,9 %
der Münchnerinnen und Münchner sind Deutsche mit Migrationsgeschichte
30,6 %
der Münchnerinnen und Münchner sind Nichtdeutsche
23,8 %
Anteil mit Migrationshintergrund in Bayern — Tendenz steigend
~368 Tsd.
wahlberechtigte Münchner mit internationaler Biografie
7,9 Mio.
wahlberechtigte Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland
2,9 %
der CDU/CSU-Bundestagsabgeordneten haben Migrationshintergrund
+11
Listenplätze, um die Nihat Demir bei der Kommunalwahl 2026 nach vorne gehäufelt wurde
64,7 %
der unter 10-Jährigen in München haben eine Migrationsgeschichte

Quelle für München: Statistisches Jahrbuch der Stadt München 2025, Tabelle 111 (Bevölkerung am 31.12.2024 nach Migrationshintergrund und Geschlecht), S. 53 — Deutsche mit Migrationshintergrund 302.726 (18,9 %), Nichtdeutsche 490.821 (30,6 %) von insgesamt 1.603.776 Einwohnerinnen und Einwohnern; zusammen 49,5 % mit Migrationshintergrund.

Was die Zahlen sonst noch zeigen.

Quellen: Statistisches Jahrbuch der Stadt München 2025 — Tabelle 112 (S. 54: Bevölkerung nach Alter, Migrationshintergrund und Geschlecht), Tabelle 113 (S. 57: Migrationshintergrund in den Stadtbezirken), Tabelle 115/116 (S. 60–64: Staatsangehörigkeit), Tabelle 117 (S. 65: Einbürgerungen 2020–2024) und Tabelle 124 (S. 70: Bevölkerungsbestände 2020–2024).

Was wir wollen

Wir positionieren die CSU als offene, vielfältige und integrative Volkspartei. Wir erhöhen die politische Teilhabe von Menschen mit internationaler Biografie — innerhalb der CSU und gegenüber Wählerinnen und Wählern mit Migrationshintergrund. Wir tun dies aus konservativer Überzeugung: Leistung, Familie, Rechtsstaat und gelebte Integration gehören zusammen.

Wir sprechen gezielt Menschen aus internationalen Communities mit konservativen Werten an, die bisher nicht als klassische Zielgruppe der CSU galten und die CSU auch nicht als ihre politische Heimat betrachtet haben. Die Brücken, die wir zwischen CSU und Communities bereits aufgebaut haben, bauen wir konsequent weiter aus — auch, um den Spaltungsbemühungen extremistischer Kräfte den politischen Wind aus den Segeln zu nehmen.

Sprachregelung. Wir verwenden bevorzugt den Begriff „international" statt „Migration". Damit rücken wir Chancen, Biografien und Leistung in den Vordergrund — nicht Problemlagen. Unsere Mitglieder sind nicht in erster Linie „Migranten", sondern Münchnerinnen und Münchner mit internationaler Biografie, die sich als Teil unserer Gesellschaft verantwortlich für die Zukunft der gemeinsamen Heimat fühlen.

Aktuelles

„Wer Bayern liebt, mag Bayern bunter."

Worauf wir setzen